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WIE BITTE?

HIER GIBT’S ANTWORTEN.

Hören wirft Fragen auf. Bei Kindern. Bei Erwachsenen. Beim ersten Hörtest genauso wie nach Jahren mit Hörgerät.

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns bei KNIE HÖRT besonders häufig begegnen.

HÖREN & HÖRTEST

  • Weil dort vieles gleichzeitig passiert.
     

    Gespräche am Nebentisch, Geschirr, Musik und Stimmen überlagern sich. Gerade wenn hohe Frequenzen nicht mehr so gut wahrgenommen werden, verschwinden wichtige Sprachanteile wie S, F, Sch, T oder Z besonders schnell im Hintergrund.
     

    Dann hören Sie zwar, dass jemand spricht – aber nicht mehr jedes Wort.
     

    Ein Hörtest kann zeigen, ob tatsächlich eine Hörminderung dahintersteckt.

  • Oft nicht daran, dass plötzlich alles leiser wird.
     

    Typische erste Hinweise sind:

    • Gespräche in der Gruppe werden anstrengender.

    • Sie fragen häufiger nach.

    • Der Fernseher ist für andere zu laut.

    • Sie hören Sprache, verstehen aber einzelne Wörter nicht.

    • Telefonieren fällt schwerer.

    • Sie ziehen sich aus größeren Gesprächsrunden zurück.

    • Zuhören macht müde.

     

    Wenn Ihnen mehrere dieser Situationen bekannt vorkommen, ist ein Hörtest sinnvoll.

  • Ja.
     

    Der Hörtest bei KNIE HÖRT. ist kostenlos und unverbindlich.
     

    Wir möchten zuerst herausfinden, wie gut Sie oder Ihr Kind hören und ob überhaupt Handlungsbedarf besteht.
     

    Danach erklären wir das Ergebnis verständlich und besprechen gemeinsam, ob ein weiterer Schritt sinnvoll ist.
     

    Erst wissen. Dann entscheiden.

  • Nicht erst dann, wenn Sie selbst überzeugt sind, schlecht zu hören.
     

    Wenn Gespräche anstrengender werden, Angehörige Veränderungen bemerken oder Sie häufiger nachfragen müssen, lohnt sich ein Hörtest bereits.
     

    Erst wissen. Dann entscheiden.

  • Nein.
     

    Ein Hörtest ist zunächst genau das: Ein Test.
     

    Er zeigt, wie gut Sie unterschiedliche Töne und Sprache wahrnehmen. Erst danach sprechen wir darüber, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht und welche Möglichkeiten sinnvoll sind.

  • Wir hören zuerst Ihnen zu.
     

    Wo fällt Ihnen Hören schwer?
    Im Restaurant?
    Am Telefon?
    Im Beruf?
    In der Familie?
     

    Danach prüfen wir Ihr Hörvermögen und besprechen das Ergebnis verständlich mit Ihnen.
     

    Denn eine Kurve allein sagt noch nicht, wo Ihnen Hören im echten Leben fehlt.

  • Ein plötzlich neu auftretender deutlicher Hörverlust sollte zeitnah ärztlich beziehungsweise HNO-fachärztlich abgeklärt werden.
     

    Das gilt besonders bei starkem Hörverlust, Schwindel oder weiteren plötzlich auftretenden Beschwerden.

HÖRGERÄTE

  • Vielleicht.
     

    Aber genau deshalb beginnen wir nicht beim Hörgerät, sondern beim Hören.
     

    Erst wenn wir wissen, wie groß die Hörminderung ist und in welchen Situationen sie Sie einschränkt, können wir beurteilen, ob eine Hörgeräteversorgung sinnvoll ist.

  • Darauf gibt es keine vernünftige Pauschalantwort.
     

    Der Preis hängt unter anderem von Ihrem Hörbedarf, der Bauform, der technischen Ausstattung und den Funktionen ab, die Sie im Alltag tatsächlich benötigen.
     

    Es gibt in Österreich auch Hörgeräteversorgungen im Rahmen der Krankenkassentarife. Bei höherwertiger technischer Ausstattung können zusätzliche Kosten entstehen.
     

    Bei KNIE HÖRT soll deshalb nicht das teuerste Gerät gewinnen.
     

    Sondern das, das zu Ihnen passt.

  • Keines von beiden grundsätzlich.
     

    Die passende Bauform hängt von Ihrer Hörminderung, Ihrer Ohranatomie, Ihren Wünschen und der gewünschten technischen Ausstattung ab.
     

    Im-Ohr-Hörgeräte können sehr unauffällig sein. Moderne Hinter-dem-Ohr- beziehungsweise Ex-Hörer-Systeme sind ebenfalls extrem klein und bieten häufig mehr Platz für Technik und Komfortfunktionen.
     

    Unser Ziel ist deshalb nicht: Das kleinste Hörgerät.
     

    Sondern: Die unauffälligste Lösung mit dem bestmöglichen Hörergebnis.

  • Oft erstaunlich wenig.
     

    Moderne Geräte sind deutlich kleiner und dezenter als viele Menschen erwarten. Bauform, Haarfarbe, Hauttyp, Brille und individuelle Anatomie spielen dabei eine wichtige Rolle.
     

    Manchmal ist ein kleines Hinter-dem-Ohr-System sogar weniger sichtbar als ein Im-Ohr-Gerät.

  • Beides hat Vorteile.
     

    Akkugeräte sind bequem und werden meist über Nacht geladen. Geräte mit Wechselbatterien können interessant sein, wenn lange Laufzeiten ohne Lademöglichkeit besonders wichtig sind.
     

    Was besser zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Alltag ab.

  • Viele moderne Hörgeräte können je nach Modell mit Smartphones und anderen Geräten verbunden werden.
     

    Damit sind beispielsweise Telefonieren, Audiostreaming, Musik, App-Steuerung oder die Verbindung mit weiterem Zubehör möglich.
     

    Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Hörgerät und Smartphone ab.

  • Das Gehirn bekommt plötzlich wieder akustische Informationen, die es möglicherweise längere Zeit kaum wahrgenommen hat.
     

    Deshalb sind eine gute Erstanpassung, regelmäßiges Tragen und vor allem die anschließende Feinjustierung entscheidend.
     

    Gutes Hören ist kein Knopfdruck. Es ist ein Prozess.

KINDERHÖRAKUSTIK

  • Hören kann bereits sehr früh überprüft werden.
     

    Gerade bei Kindern ist es wichtig, Auffälligkeiten nicht einfach mit „Das wächst sich aus“ abzutun.
     

    Wenn Eltern, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Pädagoginnen und Pädagogen oder andere Bezugspersonen Auffälligkeiten bemerken, sollte das Gehör fachlich abgeklärt werden.

  • Das kann sehr unterschiedlich aussehen.
     

    Mögliche Hinweise können sein:

    • Das Kind reagiert nicht zuverlässig auf Ansprache.

    • Sprache entwickelt sich verzögert oder undeutlich.

    • Fernseher oder Medien werden sehr laut eingestellt.

    • Das Kind fragt häufig nach.

    • Es wirkt in Gruppen unkonzentriert.

    • Sprache wird bei Hintergrundgeräuschen schlecht verstanden.

    • In Kindergarten oder Schule entstehen plötzlich Schwierigkeiten.

     

    Nicht jedes dieser Zeichen bedeutet automatisch eine Hörstörung.
     

    Aber es ist ein guter Grund, genauer hinzuhören.

  • Weil Kinder über Hören unglaublich viel von ihrer Welt entdecken.
     

    Sprache, Kommunikation, Lernen und soziale Interaktion hängen eng mit gutem Hören zusammen.
     

    Deshalb geht es bei Kinderhörakustik um viel mehr als nur darum, ob ein Ton gehört wird.

  • Ja. Die Untersuchung wird an Alter und Entwicklungsstand angepasst.

    Kinder müssen nicht einfach eine kleinere Version eines Erwachsenentests absolvieren.

    Je nach Alter und Fragestellung kommen unterschiedliche Untersuchungsmethoden zum Einsatz.

  • Kinder haben andere Anforderungen als Erwachsene.
     

    Welche Hörlösung geeignet ist, hängt unter anderem von Alter, Art und Ausmaß der Hörstörung sowie vom Alltag des Kindes ab.
     

    Besonders wichtig sind eine sorgfältige Anpassung und regelmäßige Kontrollen, weil sich Kinder und ihre Ohren entwickeln.

  • Dann lohnt es sich, nicht nur auf Konzentration oder Verhalten zu schauen.
     

    Gerade Sprache in größeren Räumen und bei Hintergrundgeräuschen kann für Kinder mit Hörproblemen besonders schwierig sein.
     

    Je nach Hörsituation können neben Hörgeräten auch ergänzende technische Lösungen sinnvoll sein.

  • Unbedingt.
     

    Kinderhörakustik funktioniert für uns nicht nur mit dem Kind.
     

    Sondern mit der Familie.
     

    Wir erklären, hören zu und beziehen Eltern beziehungsweise Bezugspersonen in den gesamten Prozess mit ein.

GEHÖRSCHUTZ

  • Immer dann, wenn Ihr Gehör regelmäßig oder sehr intensiv lautem Schall ausgesetzt ist.


    Zum Beispiel bei:

    • Konzerten und Festivals

    • Musizieren

    • Motorsport

    • Heimwerken

    • Maschinen und Werkzeugen

    • beruflicher Lärmbelastung

    • sehr lauten Freizeitaktivitäten
       

    Lärmbedingte Hörschäden entstehen häufig schleichend.
     

    Was einmal dauerhaft geschädigt ist, lässt sich nicht einfach zurückdrehen.

  • Weil Ohren genauso individuell sind wie Menschen.
     

    Maßgefertigter Gehörschutz wird an den Gehörgang angepasst und kann dadurch komfortabel und sicher sitzen.
     

    Je nach Einsatzbereich können unterschiedliche Filter und Lösungen sinnvoll sein.

  • Ja.
     

    Für Musikerinnen und Musiker, Konzertbesucher und Menschen, die Musik lieben, gibt es Gehörschutzlösungen mit speziellen Filtern.
     

    Das Ziel: Weniger Pegel, aber möglichst viel vom Klang behalten.

  • Dafür gibt es besonders weiche und individuell angepasste Lösungen.
     

    Sie können störende Umgebungsgeräusche reduzieren und sind so gestaltet, dass sie auch beim Liegen möglichst angenehm getragen werden können.

  • Ja, wenn Kinder hohen Schallpegeln ausgesetzt sind, sollte ihr Gehör geschützt werden.
     

    Entscheidend ist, dass die Lösung zum Alter, zur Situation und zur Anatomie des Kindes passt.

  • Nein.
     

    Der richtige Gehörschutz soll für die jeweilige Situation angemessen schützen.
     

    Im Beruf oder Straßenverkehr kann beispielsweise wichtig sein, Sprache, Signale oder Warnhinweise weiterhin wahrnehmen zu können.
     

    Deshalb ist passender Schutz besser als einfach maximaler Schutz.

COCHLEA-IMPLANTATE

  • Ein Cochlea-Implantat – kurz CI – ist eine implantierbare Hörlösung.
     

    Anders als ein klassisches Hörgerät verstärkt es Schall nicht nur. Es wandelt akustische Informationen in elektrische Signale um und stimuliert damit den Hörnerv.

  • Ein CI kann insbesondere bei hochgradiger Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit infrage kommen, wenn mit konventionellen Hörgeräten kein ausreichendes Sprachverstehen mehr erreicht wird.
     

    Ob ein Cochlea-Implantat geeignet ist, muss immer individuell und medizinisch in einem spezialisierten HNO- beziehungsweise CI-Zentrum beurteilt werden.

  • Nein.
     

    Ein Hörgerät verstärkt und verarbeitet Schall, der über das natürliche Hörsystem weitergeleitet wird.
     

    Ein Cochlea-Implantat umgeht ausgefallene Funktionen des Innenohrs teilweise und stimuliert den Hörnerv elektrisch.
     

    Es handelt sich deshalb um zwei grundsätzlich unterschiedliche Hörlösungen.

  • Ja.
     

    Der innere Teil eines Cochlea-Implantats wird operativ eingesetzt. Die Operation und medizinische Betreuung erfolgen in spezialisierten HNO- beziehungsweise CI-Zentren.
     

    Außen wird anschließend ein Sprachprozessor getragen.

  • Ja.
     

    Bei Kindern mit hochgradigen beziehungsweise entsprechenden schweren Hörstörungen können Cochlea-Implantate eine mögliche Versorgung darstellen.
     

    Gerade bei angeborenen oder sehr früh auftretenden Hörstörungen ist eine frühzeitige fachärztliche Abklärung besonders wichtig.

  • Das ist grundsätzlich möglich und wird als bimodale Versorgung bezeichnet.
     

    Ob diese Kombination individuell sinnvoll ist, wird gemeinsam mit dem behandelnden CI-Zentrum beziehungsweise den beteiligten Fachleuten entschieden.

SERVICE & HÖRGERÄTEPFLEGE

  • Nicht erst dann, wenn gar nichts mehr funktioniert.
     

    Regelmäßige Kontrolle und Pflege helfen dabei, Klang, Sitz und technische Funktion langfristig zu erhalten.
     

    Wie häufig ein Service sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Gerät, der Nutzung und Ihren individuellen Bedingungen ab.

  • Dafür kann es viele einfache Gründe geben.
     

    Zum Beispiel:

    • Cerumen am Hörer oder Filter

    • verschmutzte Mikrofonöffnungen

    • ein zugesetzter Filter

    • Feuchtigkeit

    • Veränderungen am Ohr

    • eine veränderte Hörsituation

    • technische Einstellungen
       

    Deshalb gilt: Nicht ärgern. Vorbeikommen.

  • Ja. Und genau das ist ein wichtiger Teil einer guten Hörgeräteversorgung.
     

    Hören, Alltag und Gewöhnung verändern sich. Deshalb kann eine Nachjustierung sinnvoll sein, wenn bestimmte Situationen noch nicht so funktionieren, wie sie sollen.

  • Hörgeräte sollten regelmäßig gereinigt, trocken gehalten und entsprechend den Herstellerangaben gepflegt werden.
     

    Filter, Schirmchen oder andere Verschleißteile müssen je nach Gerät regelmäßig kontrolliert beziehungsweise gewechselt werden.
     

    Wenn Sie unsicher sind: Lieber einmal mehr fragen als einmal falsch putzen.

  • Zuerst die einfachen Dinge prüfen: Ist das Gerät geladen beziehungsweise die Batterie in Ordnung? Ist der Filter frei? Sitzt alles richtig?


    Wenn das Problem bleibt, schauen wir es uns an.
     

    Nicht jedes Problem bedeutet gleich eine große Reparatur.

  • Das hängt vom Hersteller, Modell und der jeweiligen technischen Möglichkeit ab.
     

    Fragen Sie uns einfach kurz vorab. Wir schauen uns an, wobei wir helfen können.

WENN SIE ES ZUERST MERKEN. HÖREN IST FAMILIENSACHE

  • Am besten nicht mit: „Du hörst ja überhaupt nichts mehr.“
     

    Sondern mit einer konkreten Beobachtung: „Mir ist aufgefallen, dass Gespräche im Restaurant für dich anstrengender geworden sind.“
     

    Oder: „Wir müssen uns in letzter Zeit öfter wiederholen. Wollen wir dein Gehör einfach einmal überprüfen lassen?“
     

    Der erste Schritt ist kein Hörgerät.
     

    Der erste Schritt ist Klarheit.

  • Natürlich.
     

    Oft hilft eine vertraute Person sogar dabei, Alltagssituationen zu beschreiben, die der Betroffene selbst gar nicht mehr bewusst wahrnimmt.

  • Druck hilft selten.
     

    Konkrete Alltagssituationen schon eher.
     

    Sprechen Sie nicht über Alter oder „schlechtes Hören“, sondern darüber, was verloren geht: Das Gespräch am Familientisch, der Witz im Restaurant oder entspanntes Fernsehen miteinander.
     

    Und bieten Sie an, einfach mitzukommen.

NOCH EINE FRAGE? DANN FRAGEN SIE UNS.

Nicht jede Frage passt in ein FAQ.
 

Und nicht jedes Ohr in eine Standardantwort.
 

Schreiben Sie uns, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin in 1170 Wien–Hernals oder 2100 Korneuburg.

Fachlich geprüft von Werner Knie, Hörakustikmeister


August 2026
 

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